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Mittwoch, 23.08.2017

FAQ: Frequently Asked Questions


Im Folgenden beantworten wir Fragen, die häufig bei Informationsveranstaltungen gestellt werden.

Woher kommt der Name der Schule?

Friedrich Magnus Schwerd war lange Jahre in Speyer als Lehrer und Wissenschaftler tätig, vor allem im Bereich der Physik, der Astronomie und der Landvermessung. [mehr...] 

Was bedeutet "medienpädagogischer Schwerpunkt" der Schule?

Die verschiedenen innovativen Schwerpunkte, die wir über den Unterricht hinaus in der pädagogischen Arbeit setzen, lassen sich gut unter dem Begriff "medienpädagogischer Ansatz" bündeln. Darunter verstehen wir einerseits die Aufgabe, den Schülerinnen und Schüler den sachgerechten Umgang mit alten und neuen Medien zu vermitteln, ihnen andererseits aber auch die Möglichkeit zu geben, ihre Persönlichkeit durch Teilnahme an Musik-, Theater- und Sportveranstaltungen zu entfalten.

Zwei moderne Computerräume mit Internetzugang gestatten einen fundierten Informatikunterricht ebenso wie eine zeitgemäße multimediale Ausbildung. Transportable Arbeitsstationen (fahrbare Stationen und Notebooks), die über ein drahtloses Netzwerk mit dem Schulnetz und somit mit dem Internet verbunden und mit einer Projektionseinrichtung (Beamer) versehen sind, ermöglichen den Einsatz des Computers auch im Klassenzimmer.

Außerdem steht den Schülerinnen und Schüler eine der größten Schülerbibliotheken des Landes zur Verfügung. Die Schulbibliothek ist im Wandel von der klassischen Bibliothek zum "Medienzentrum" begriffen. Neben dem Buch spielen in zunehmendem Maß die elektronischen Medien eine Rolle. An fünf frei zugänglichen Computer-Arbeitsplätzen kann sowohl mit Lern- und Multimedia-CDs gearbeitet als auch der Internet-Zugang genutzt werden.

Die Teilnahme am Bundesprojekt COMENIUS und zahlreiche Austauschprojekte eröffnen unserer Schule die "europäische Dimension". Durch den Kontakt mit Partnerschulen in England, Frankreich, Spanien, Italien und Polen sind unsere Schülerinnen und Schüler aufgefordert, sich und ihre Schule europaweit zu präsentieren.
In zahlreichen Musik-Ensembles und Chören, in Theatergruppen und im Rahmen von Kunstausstellungen haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit zur musischen Betätigung.

Hat das Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium eine "mathematisch-naturwissenschaftliche" Ausrichtung?

Nein. Zwar ist es vor über 30 Jahren als mathematisch-naturwissenschaftlicher Zweig aus dem Speyerer altsprachlichen Gymnasium hervorgegangen, doch hat man in Rheinland-Pfalz die frühe Spezialisierung in "neusprachlich", "mathematisch-naturwissenschaftlich" usw. schon vor langer Zeit aufgegeben, da sie sich nicht bewährt hat (Ausnahme: das altsprachliche Gymnasium mit drei Pflichtfremdsprachen). Folglich sind bei uns - wie bei den anderen nicht-altsprachlichen Gymnasien - alle Fächer gleichberechtigt. Dem widerspricht aber auch nicht, dass wir uns dem Namensgeber unserer Schule verpflichtet fühlen. Friedrich Magnus Schwerd gilt weit über die Grenzen Speyers hinaus als überaus engagierter Lehrer im Bereich Mathematik und Naturwissenschaften.

Braucht man eine besondere "Begabung" oder einen besonderen "Leistungsschwerpunkt", um erfolgreich am Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium zu sein?

Nein. Es gibt vielfältige  Möglichkeiten, sich an unserer Schule über den Unterricht hinaus zu betätigen. Wer möchte, kann Theater spielen, in einem der Orchester oder Chöre mitwirken, zusätzlich Sport betreiben, eine dritte Fremdsprache lernen oder den "Europäischen Computerführerschein" machen. Allerdings sind alle diese Zusatzaktivitäten freiwillig, so dass man am "Schwerd" auch "einfach nur Abitur" machen kann. Im Pflichtbereich wird am Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium der gleiche Lehrplan und die gleiche Stundentafel wie an allen anderen nicht-altsprachlichen Gymnasien des Landes umgesetzt.

Wer ist für das Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium "geeignet"

Die Grundschulen sprechen am Ende des vierten Schuljahres eine Empfehlung zum Besuch der weiterführenden Schulart aus (nicht zum Besuch einer bestimmten weiterführenden Schule). Das bedeutet, dass jede Schülerin/jeder Schüler, die/der die Empfehlung zum Besuch der Schulform "Gymnasium" hat, prinzipiell zum Besuch unserer Schule geeignet ist, egal wo ihre/seine individuellen Stärken oder Schwächen liegen.

Ist das "Schwerd" eher eine Jungenschule?

Nein. Es stimmt zwar, dass der Mädchenanteil an unserer Schule geringer ist als der Jungenanteil, was aber nicht heißt, dass Mädchen und Jungen uns nicht gleichermaßen willkommen sind, oder dass unsere Schule für Mädchen weniger geeignet ist.

Muss man für das "Schwerd" besonders sportlich sein?

Nein. Das Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium hat eine lange sportliche Tradition und kann in diesem Bereich auf manchen Erfolg zurückblicken. Aber es geht uns nicht um  Förderung einzelner Spitzensportler, sondern um die sinnvolle Einbettung des Sports als gleichberechtigtes Fach im Kanon der anderen Fächer, das seinen spezifischen Beitrag in der Erziehung und Bildung der jungen Menschen leisten kann - zum Wohle aller Schülerinnen und Schüler.