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Donnerstag, 24.08.2017

Praktikum am ExploHeidelberg Lernlabor 2014

Die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe des Biologieleistungskurses Figura besuchten am 19.5.14 das ExploHeidelberg Lernlabor, um dort ein Praktikum in den Bereichen PCR (Polymerase-Ketten-Reaktion), Plasmidisolierung und Restriktionsverdau zu absolvieren.

Nach der Begrüßung wurde der Biologiekurs durch Frau Fabian anhand einer PowerPoint Präsentation in den theoretischen Teil der Versuchsreihe eingeführt, um diesen später im Lernlabor in die Praxis umzusetzen. Auf die ausgiebige Sicherheitsbelehrung folgte der erste praktische Versuchsteil, der sich mit einem vorher vorgestellten Kriminalfall beschäftigte, in dem die Schülerinnen und Schüler durch PCR den Täter ermitteln mussten. In Zweiergruppen aufgeteilt, mussten sie unter echten Laborbedingungen durch Auswertung des genetischen Fingerabdrucks DNA-Proben des Tatorts mit DNA-Proben der Verdächtigen vergleichen. Jeder Gruppe wurde ein eigener Arbeitsplatz zugewiesen, an dem sich die Materialien und die Messgeräte für die Analyse vorfanden. Angefangen mit einfachen Pipettierübungen mussten die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit den Proben präzise und genau arbeiten, um später ein erfolgreiches Ergebnis zu erhalten. Während die Analyse im Gange war, folgte ein weiterer theoretischer Teil, der sie in den zweiten Versuchsteil, den Restriktionsverdau, einwies. Bei dieser Versuchsreihe war eine Plasmidisolierung einer Bakterienzelle gefordert. In den Theorieteilen wurden allgemeine, aber auch versuchsrelevante Informationen bezüglich der PCR und der Plasmidisolierung erarbeitet.

Mit der Unterstützung der Laborleiterin, sowie Frau Figura, gelang es jeder Gruppe, mindestens einen Versuch erfolgreich zu absolvieren. Die Laborleiterin Frau Fabian sprach dem Biologieleistungskurs ein großes Lob in Bezug auf das theoretische Vorwissen, das Engagement und das Verhalten aus. Die Schülerinnen und Schüler waren nicht nur durch ihre sehr gute Mitarbeit effizient im Arbeiten, sondern hatten viel Spaß und Abwechslung im ExploLabor in Heidelberg. Alle Anfangserwartungen wurden bei Weitem übertroffen und jeder, egal ob später mal angehender Biologe oder nicht, empfand viel Freude beim Experimentieren und konnte neue praktische Erfahrungen sammeln.


von: Diana Betz und Nils Hoecker, LK Bio 12 (2014)

Exkursion zum Gentechniklabor Xplore!

Am Donnerstag den 12.09.09, fuhren wir, der Biologie Leistungskurs 12 von und mit Frau Figura in das Gentechniklabor Xplore! der BASF in Ludwigshafen. Dort angekommen wurden wir zunächst auf unsere bevorstehende Arbeit im Labor hingewiesen. Das Ziel der ersten Einheit war, ein Plasmid in ein E.coli Bakterium einzuschleusen. Keiner konnte sich vorstellen, wie dies in der Praxis funktioniert, da man es nur theoretisch aus dem Unterricht kannte. Im Labor musste dann jeder einen Labormantel sowie eine Schutzbrille zur Sicherheit tragen. Nach den Einweisungen im Labor ging es dann in Zweiergruppen an die Arbeit. Wir pipettierten die Bakterien sowie die Plasmide und andere verschiedene Flüssigkeiten in Eppendorf-Röhrchen, gaben diese in eine Zentrifuge und mussten sie eine bestimmte Zeit im Inkubator oder im Eis lagern. Die meiste Zeit wurde damit verbracht, von einem Eppendorf-Röhrchen die Inhalte in ein anderes zu pipettieren. Da wir die Transformation und Translation schon im Unterricht behandelt hatten, hatte man den theoretischen Teil dieser Arbeit immer im Hinterkopf, sodass man immer wusste, was man gerade macht. In der Pause gab es dann belegte Brötchen und verschiedene Getränke zur Auswahl, die wir uns sichtlich verdient hatten. Die zweite Einheit bestand zuerst daraus, die DNA einer Kiwi in einem Reagenzglas sichtbar zu machen und danach die DNA aus der ersten Einheit durch eine Gelelektrophorese, einem Gel, durch das die DNA-Fragmente sichtbar werden, nach Größe aufzutrennen. Am Ende dieser Exkursion in der BASF durften wir noch eine spanische Referentin zur Gentechnologie befragen. Da diese jedoch nur schlecht Deutsch konnte, fand diese Gesprächsrunde, die über eine Stunde dauerte, in Englisch statt, sodass wir zusätzlich noch etwas Englisch lernen konnten.

Zusammengefasst war die Exkursion in die BASF ein gelungener Tag, da der theoretische Hintergrund, nun einen Praxisbezug bekam. Selbst in einem Gentechniklabor zu stehen, kann man sich zuerst vielleicht nicht vorstellen, doch war es eine sehr interessante Erfahrung, die uns allen viel Spaß bereitet hat. Auf jeden Fall ist das Gentechniklabor Xplore! der BASF für die nachfolgenden Jahrgänge empfehlenswert.