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Dienstag, 23.05.2017

"Jugend testet": Toller Dritter Platz für Schüler des Schwerd-Gymnasiums - Angebote im Schulkiosk - Gesunde Ernährung ohne Pausenbort - "Unbehagen" bei Testern

(Quelle: speyer-aktuell.de)

Einen hervorragenden 3. Platz erzielte beim diesjährigen Wettbewerb der Stiftung Warentest „Jugend testet“ in der Kategorie „Dienstleistungstests“ der Beitrag des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums. Sozialkundelehrerin Lilo Wessel hatte eine Schülergruppe zur Teilnahme motiviert und darf sich nun zum wiederholten Male über ein äußerst erfolgreiches Abschneiden bei sehr unterschiedlichen Wettbewerben freuen, diesmal zusammen mit Schülerinnen und Schülern der Klasse 10c, die sich mit ihrer Arbeit glänzend unter fast 450 Teilnehmergruppen  mit 1782 Jugendlichen behaupten konnten.

Stellvertretend für die Klasse wurden bei der Preisverleihung in Berlin Kristin Ciminski und Jannik Weich geehrt und konnten auch gleich den namhaften Preis in Höhe von 1000 Euro entgegen nehmen.

Für den Wettbewerbsbeitrag war man der Frage nachgegangen, welche Möglichkeiten zur gesunden Ernährung denjenigen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung stehen, die ohne Pausenbrot in die Schule kommen und deshalb auf die am Schulkiosk angebotenen Esswaren und Getränke zurückgreifen. Um eine möglichst umfassende und vergleichbare Testung zu ermöglichen, wurden im Vorfeld klare Kategorien entwickelt: Nicht nur die Angebotspalette der zumeist von den Hausmeistern der getesteten Schulen betreuten Kioske wurde sehr differenziert in Augenschein genommen, sondern auch gleich die energetische Nachhaltigkeit der angebotenen Waren hinterfragt. Die Angebotspalette der einzelnen Schule wurde beispielsweise auf das Vorhandensein von Frischobst, Mineralwasser und Müsliriegel hin überprüft, benotet und zu einem Qualitätsurteil zusammengefasst.

Als weiteres wichtiges Kriterium bei der Bewertung wurde der Punkt „Service“ berücksichtigt. In dieser Kategorie gingen neben Freundlichkeit und Sauberkeit auch die Präsentation der Waren, deren Preisauszeichnung sowie die Schnelligkeit (beim Service) in die Bewertung mit ein.

Im Fazit ihrer sehr professionell angelegten und – auch im typischen Stiftung-Warentest-Layout – ausgewerteten Untersuchungen bemängeln die jungen Tester, dass letztlich an allen bewerteten Schulen kein wirklich zufrieden stellendes Angebot herrscht, das den Erfordernissen einer modernen und gesunden Ernährung entspricht. „Trotzdem hält der Run auf die Schulkioske unvermindert an“ heißt es unter der Überschrift „Unbehagen bleibt zurück“, sodass es nicht verwundert, wenn die Tester dazu raten, eigenen Proviant in die Schule mitzunehmen und sich bei der Zusammenstellung an der Ernährungspyramide zu orientieren. Für eine gesunde Ernährung muss man aber auch ein wenig planen: „Wer morgens erst auf den letzten Drücker aufsteht, kann sein Proviant schon am Vorabend zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Natürlich wird der Proviant aus Umweltgründen nicht in Alufolie verpackt!“ Daher werden im letzten Satz des Tests auch gleich Hinweise gegeben, wo umweltfreundliche Verpackungen erstanden werden können.

Der Test zeigt in bemerkenswerter Weise auf, mit welcher professionellen Klarheit Jugendliche ihr Verbraucherverhalten zu analysieren und zu bewerten wissen. Bleibt zu wünschen, dass sich bei künftigen Untersuchungen ein starker Trend zu gesünderer Ernährung – in Verbindung mit Sport – im Bewusstsein von Elternhaus und Schule feststellen lässt.

 

Presseverteiler der Stiftung Warentest, 16.6.2009

Wettbewerb „Jugend testet 2009“

Beste Nachwuchstester prämiert

Welches Nachhilfeinstitut hilft am besten, wenn man in der Schule nicht mehr mitkommt? Was unterscheidet ein gutes von einem schlechten Reisebüro? Bei welcher Online-Jugendberatung wird mir tatsächlich geholfen? Und welcher Regenschirm übersteht auch den test im Windkanal? Ob Schwangerschaftstests, Suchmaschinen, Radiergummi oder Haargel – beim Wettbewerb Jugend testet haben 1782 junge Leute im Alter zwischen 13 und 19 Jahren alles getestet, was sie interessiert. Die besten Arbeiten hat die Stiftung Warentest am 16. Juni 2009 in Berlin prämiert.

In zwei Wettbewerbskategorien gab es sechs Hauptpreise im gesamtwert von 9000 Euro zu gewinnen – gleich drei davon gingen nach Nordrhein-Westfalen.

In der Wettbewerbskategorie Dienstleistungstest geht der mit 2000 Euro dotierte 1. Preis an ein Team aus NRW. Die Schüler wollten wissen, welches Institut in ihrer Stadt den besten Nachhilfeunterricht bietet. Sie verglichen beispielsweise Gruppengrößen und Vertragsbedingungen, nahmen aber auch mit einer eigens konstruierten Mathe-Aufgabe am Probeunterricht teil, um die Kompetenz der Lehrkräfte einzuschätzen.

Der mit 1500 Euro dotierte 2. Preis in dieser Kategorie geht ebenfalls nach NRW Zwei Schülerinnen aus Düsseldorf untersuchten die Beratung in verschiedenen Reisebüros Sie prüften neben Service und Freundlichkeit des Personals auch wie gut ihre Reisewünsche umgesetzt wurden. Um die Vorschläge und Angebote der Reisbüros besser beurteilen zu könne, wählten sie Reiseziele aus, für die sie bereits durch vorangegangene Aufenthalte Ortskenntnisse besaßen.

Der mit 1000 Euro dotierte 3. Preis in dieser Kategorie geht an acht Schüler der Klasse 10c des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums in Speyer. Sie wollten wissen, ob Schüler, die ohne Pausenbrot in die schule kommen, sich auch mit den am Schulkiosk angebotenen Esswaren und Getränken gesund und ausgewogen ernähren können.

In der Wettbewerbskategorie Produkttests gewinnt ein Team aus Esslingen „Baden-Württemberg) den mit 2000 Euro dotierten 1. Preis für seinen Kaugummi-Test. Die Jugendlichen prüften nicht nur Geschmack, Blasenbildung und Dehnbarkeit der Kaugummis. Sie wollten auch wissen, wie beliebt verschiedene Kaugummis bei Jugendlichen sind und welche gegen Mundgeruch helfen – was sie mit Hilfe von Knoblauchbrot testeten.

Den mit 1500 Euro dotierten 2. Preis in dieser Kategorie erhalten vier 16-jährige Schülerinnen aus Bremen, die preiswerte Regenschirme nicht nur auf Wasserdichtheit und Handhabung getestet haben. Im Windkanal ermittelten sie außerdem die Windgeschwindigkeiten, denen die Regenschirme gerade noch standhalten konnten. Der 3. preis geht an einen 14-jährigen aus Düsseldorf, der untersuchte, welcher Gebrauchtwagen für Fahranfänger am günstigsten ist  auch hinsichtlich der Unterhaltskosten.

Neben den sechs Hauptpreisen vergibt die Stiftung Warentest zahlreiche Anerkennungspreise und Urkunden. Seit Bestehen des Wettbewerbs nahmen über 26000 Jugendliche am Wettbewerb „Jugend testet“ teil. Die nächste Runde startet im September 2009.