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Sonntag, 23.04.2017

Schüler begeistert aktiver Naturschutz (2013)

Schüler beim Sammeln der Haselnüsse in freier Wildbahn
Im Schwerd-Labor: Unsere Forscher ...
... prüfen die Haselnüsse auf Fraßspuren.
Mit freundlicher Genehmigung von www.nussjagd-rlp.de.

Die niedlichen „Glubschaugen“ haben es Luisa aus der 6b des Schwerd-Gymnasiums besonders angetan. „Die Haselmaus sieht so süß aus. Ich hoffe sehr, dass wir ihr helfen können!“, gibt sie an.

Über die Verbreitung des scheuen Nagers in Deutschland ist wenig bekannt. Die IUCN führt die Haselmaus (Muscardinus avellanarius) seit Jahren in ihrer Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten und stellt sie so unter besonderen Schutz. Aus diesem Grund haben die Stiftung Natur- und Umweltschutz, Nabu und Naju Schulen landesweit aufgerufen, ihren Standort zu ermitteln.

 

Etwa 60 Schülerinnen und Schüler des Schwerd-Gymnasiums folgten diesem Aufruf und forschten dem nachtaktiven Kleinsäuger nach. Haselnüsse, die Hauptspeise des bedrohten Nagers, wurden an verschiedenen Standorten in Speyer gesammelt und anschließend auf charakteristische Fraßspuren hin untersucht. „Es war sehr spannend, zu prüfen, ob tatsächlich eine Haselmaus die Nuss angeknabbert hat oder ein anderes Tier“, sagt Leo aus der 6b. Im Laufe der Aktion wurden die Kinder immer mehr zu richtigen Bestimmungsprofis. „Ich kann nun bei fast jeder Nuss sagen, von welchem Tier sie angefressen wurde“, berichtet Niklas stolz. Aber nicht nur diesen Erfolg hatte die Aktion. „Ich bin mir sicher, dass wir ein paar Nüsse gefunden haben, die Fraßspuren der Haselmaus aufweisen“, gibt Jana an. Diese wurden nun zu den Organisatoren nach Mainz eingeschickt. Dort werden sie einem weiteren prüfenden Blick standhalten müssen.

 

Sollten die Schülerinnen und Schüler des Schwerd-Gymnasiums jedoch tatsächlich der Haselmaus in Speyer auf die Spur gekommen sein, können geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden.

Artikel siehe auch Pressespiegel ...

 


Der Haselmaus auf der Spur (2012)

Aktiver Naturschutz begeistert Schüler des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums in Speyer

Die Haselmaus ist klein, scheu und hauptsächlich nachts in dichten Sträuchern unterwegs. Über ihre Verbreitung in Deutschland ist wenig bekannt, sodass sie in der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten der IUCN geführt wird und besonderen Schutzstatus genießt.

Um die Haselmaus zu schützen, muss man wissen, wo sie lebt. Dies verrät ihre Liebe zu den Haselnüssen, an denen sie charakteristische Fraßspuren hinterlassen. Daher haben die Stiftung Natur- und Umweltschutz, Nabu und Naju Schulen landesweit zur „Großen Nussjagd“ aufgerufen. Etwa 100 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums in Speyer folgten diesem Aufruf und wurden für einen Tag zu biologischen Forscherinnen und Forschern. Haselnüsse verschiedener Standorte wurden auf Haselmaus-Spuren hin untersucht. Gefunden wurden etliche Nüsse mit Fraßspuren unterschiedlicher Tiere. „Vorher wusste ich gar nicht, dass sich so viele verschiedene Tiere von Haselnüssen ernähren“, sagte Daniel aus der Klasse 5b, „jetzt kann ich sogar bei fast jeder Nuss sagen, welches Tier sie angefressen hat.“ Aber nicht nur diesen Erfolg hatte die Aktion. „Ich bin mir ganz sicher, dass wir ein paar Nüsse gefunden haben, die von der Haselmaus gefressen wurde“, berichtet, Jonas aus der Klasse 5d. Diese werden nun einem prüfenden Blick der Organisatoren in Mainz standhalten müssen. Sollten die Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums tatsächlich die Haselmaus nachgewiesen haben, könnten geeignete Schutzmaßnahmen an diesen Stellen ergriffen werden. „Mir hat der Tag sehr viel Spaß gemacht“, sagt Lina aus der Klasse 5b, „und am besten finde ich, dass wir der Haselmaus helfen konnten!“

Auch die Presse berichtete über unsere Aktion (Pressespiegel: Rheinpfalz, 8.3.2012).