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Samstag, 25.03.2017

Kultur in Klasse sechs

Die Schüler in der sechsten Jahrgangsstufe konnten zwischen verschiedenen "kulturellen" Projekten wählen. Dazu gehörten:

  • Die Nibelungen
  • Musik machen
  • Rucksackschule im grünen Klassenzimmer
  • Harry Potter
  • Leben wie die Römer

 

 

Die Nibelungen

Die wohl bekannteste deutsche Sage ist die Nibelungensage, mit der die Schüler dieses Projektes sich vertraut gemacht haben. Nach einer ersten Einführung in den Inhalt der Geschichte wurde am zweiten Tag das Nibelungenmuseum in Worms besucht. Neben einer Führung durch das Museum erstellten die Schüler auch eine Plexiglasscheibe mit Motiven aus der Nibelungensage, die sie als Souvenir mit nach Hause nehmen konnten. Am nächsten Tag entwarf dann jeder Teilnehmer ein für ihn selbst passendes Ritterwappen. Zum Abschluss des Projektes schauten alle zusammen den ersten Teil des Films "Der Ring der Nibelungen". Daran wurde exemplarisch gezeigt, wie die Sage immer noch lebt und auf welche Weise sie dargestellt wird.

Nibelungenmuseum in Worms
Auf dem Wehrgang der Stadtmauer von Worms
Die edlen Recken zu Worms
Multimedia im Mythenlabor des Nibelungenmuseums
Glasmalerei im Nibelungenmuseum
Die Lieblingsspeise der Nibelungen ...
Gestaltung eines Ritterwappens
In der Werkstatt
Ritterwappen
Ritterwappen und Künstler

 

 

 

Musik machen

Schüler mit Vorkenntnissen an verschiedenen Instrumenten musizierten zusammen und spielten ganz unterschiedliche Musikstücke, wie zum Beispiel die Filmmusik von "Titanic". Das Ergebnis kann sich hören lassen.

 

 

 

Rucksackschule im grünen Klassenzimmer

 

Sich vier Tage außerhalb des Schulgebäudes in frischer Luft viel bewegen und zugleich etwas lernen – das konnten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6c, die an diesem Projekt teilgenommen haben.

Und wo genau befand sich dieses grüne Klassenzimmer und was wurde gelernt?

Die „Schule“ lag im Dudenhofener Wald und Neues gelernt wurde in vier verschiedenen „Räumen“: 

  • Am Dienstag nach Pfingsten trafen sich die Schülerinnen und Schüler und ihre betreuenden Lehrerinnen und Lehrer (Frau Dingley, Frau Zimmermann und Herr Irion) nach einem Fußmarsch mit dem Förster und Jäger Herrn Neureither und seiner zweijährigen Jagdhündin Bella an der Hütte des Schäferhundvereins. Von dort ging es weiter zur Dudenhofener Düne, wo Herr Neureither über Flora und Fauna informierte, zum Beispiel über den „Ameisenlöwen“, von dem bisher noch keiner der Gruppe etwas gehört hatte.
  • Herr Neureither begleitete die Schülerinnen und Schüler dann am folgenden Mittwoch in einen anderen Bereich des Dudenhofener Waldes, zunächst zum Waldlehrpfad, wo es wieder interessante Einblicke gab, zum Beispiel in Bruthilfen für Insekten oder den Lebensraum des Eichenprozessionsspinners. Anschließend wurde der Friedwald aufgesucht, wo Wald- und Naturfreunde  ihre letzte Ruhestätte gefunden haben bzw. noch finden werden.
  • Herr Professor Dr. Aldag, der 1. Vorsitzende des Imkervereins Speyer, und sein freundlicher Kollege begrüßten die Schüler und Schülerinnen am Donnerstagmorgen nach einem langen Fußmarsch auf dem Gelände des Imkervereins Speyer, der im Wald zwischen Dudenhofen und Hanhofen liegt. An einem Lehrbienenstand lernte die Gruppe das betriebsame Innenleben eines Bienenstocks kennen und entdeckte sogar die neue Königin. Auch konnten die mitgebrachten Butterbrote dort mit verschiedenen Honigsorten bestrichen werden und wer wollte, erstand gleich ein ganzes Glas Rapshonig.
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  • Am letzten Projekttag ging es noch einmal in den Wald in die Nähe des Abenteuerspielplatzes, wo allein mit Naturmaterialien Waldgeister gebaut wurden, an denen sich auch Spaziergänger noch eine Weile erfreuen können, bis der Salzteig, der als Klebemittel diente,  sich allmählich auflöst und die Geister sich wieder in den Wald zurückziehen.

 

Dass die Lernziele des Unterrichts im grünen Klassenzimmer – Steigerung der Fitness und viele Einblicke in das Waldleben, erreicht wurden, werden die Schülerinnen und Schüler beim Schulfest anhand von Fotos, Plakaten und einem Quiz unter Beweis stellen. 

 

 

 

 

Harry Potter

In diesem Projekt drehte sich alles um Magie und Harry Potter. Angeregt durch ein erstes Brainstorming über Harry Potter und ein Einlesen in den Anfang des ersten Bandes "Harry Potter und der Stein der Weisen" machten sich die Schüler begeistert an die Arbeit: Es wurden Zaubertiere getöpfert.

Am nächsten Tag machten sich die kleinen Zauberschüler daran, Zaubertränke zu mixen, deren Wirkung natürlich erst erprobt werden musste. Die ausführlich mitprotokollierte Herstellungsweise wurde anschließend auf Plakaten festgehalten, die dann noch mit Origami-Eulen und buntem Tonpapier und Perlen verziert wurden.

Die Schatzsuche am Donnerstag führte die Schüler durch das ganze Schulgelände. Ein geheimnisvoller Hinweis führten dabei immer noch einmal zum nächsten Hinweis, bis endlich der Schatz gehoben und verzehrt werden konnte. Passend dazu gab es noch verschiedene Harry-Potter-Spiele und Quizfragen.

Am Freitag widmeten sich die Zauberlehrlinge dann schließlich ihrem eigentlichen Metier, dem Zaubern. Würfel, Eierbecher, Münzen, Smarties und Karten und andere Gebrauchsgegenstände aus der Muggelwelt wurden hier verhext. Auch mathematisches Geschick war hier gefragt und verhalf den kleinen Zauberern zur Unbesiegbarkeit. Unbeirrbar in ihrem Wissensdurst schreckten die Schüler auch nicht davor zurück, ihren eigenen Arm kürzer zu hexen oder ihre Arme schweben zu lassen. Insgesamt war "Harry Potter" ein buntes Projekt für die Klassenstufe 6 mit Herrn Weißler und Frau Schwartz.

Leben wie die Römer

Das Projekt "Leben wie die Römer" soll den Kindern die ausgestorbene Sprache Latein und das Leben der Römer ans Herz legen. Die meisten Schüler lernen zwar kein Latein, fanden es aber trotzdem sehr interessant und spaßig, obwohl es auch etwas schwierig war.
Am ersten Tag bearbeiteten sie unter anderem Arbeitsblätter über lateinische Begriffe aus dem Bauwesen in unserer Sprache, wie zB. fenestra, was Fenster bedeutet, und strata, was Straße bedeutet. Am nächsten Tag gingen sie in das Historische Museum in Speyer in eine Ausstellung, die den Namen "Römerzeit" trägt.
Auch über das Leben der römischen Kinder informierten sich die Schüler und bastelten Spiele, wie die römischen Kinder sie gespielt hatten.
Abschließend wurden die neu erworbenen Kenntnisse über das Leben der Römer und die Römerzeit auf Plakaten dargestellt.