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Dienstag, 12.12.2017

Die Schüler der Jahrgangsstufe 11 konnten zwischen ganz verschiedenen Projekten wählen:

  • Moderne Zeiten fliegen
  • Besseres Essen am Schwerd
  • Mach (k)ein Drama raus
  • Aufbau eines Alumni-Netzwerks
  • Amnesty International - Menschenrechte
  • Kafka im Kurzfilm
  • Marketing
  • Schlager, Schnulzen, schaurig-schöne Texte
  • Verachtet - Verstoßen -  Vernichtet
  • Die Prowo-Redaktion
  • Manager im Kloster
  • Kunst nach der Natur 

 

 

 

Moderne Zeiten fliegen

In diesem Projekt, das von unserem Chemie- und Mathelehrer Herrn Leckebusch vorgeschlagen und durchgeführt wurde, wurden  Modellflugzeuge aus Holz gebaut. Die verschiedenen Flugzeugteile waren bereits vorgegeben, sodass die Schüler der Klassenstufe 11 die Teile nur noch mit Kleber zusammenfügen mussten; die Flügel wurden
mit einem Stück Plastik überzogen. Die Schüler hatten großen Spaß  und waren von dem Projekt völlig begeistert. Darunter waren auch architekturbegeisterte Schüler, die trotz physischer Einschränkungen (Verletzungen am Arm) sehr engagiert mitarbeiteten.
Der Lehrer selbst ist  fasziniert vom Fliegen und möchte die Schüler an seinem Hobby teilhaben lassen. Zum Projekt gehörten außerdem Erklärungen zur Aerodynamik, damit den Schülern deutlich wurde, warum das Modell am Ende flog. Nach vier Tagen konnten die Bastler ihren Modellflieger auf dem Sportplatz ausprobieren. Dazu musste eine spezielle Technik angewendet werden, sodass das Flugzeug auch weit fliegen und gleiten kann.Herr Leckebusch zeigte es einmal vor und erklärte die Hand- und Armbewegungen. Bei manchen klappte es am Anfang noch nicht so, doch nach ein wenig Übung
gelang es allen Schülern, ihr Flugzeug fliegen zu lassen.

 

 

 

Besseres Essen am Schwerd

Die Schüler der 11. Klassen behandelten in diesem Projekt mit Herrn Schulz "Fair-Trade-Produkte". Des Weiteren gingen sie auf die Fragen näher ein, wie man sich besser ernähren kann bzw. wie man besseres Essen erkennen kann. An diesem Projekt hatten viele Schüler Interesse, da viele sich hochwertigeres Essen wünschen und sich für besseres Essen am Schwerd einsetzen möchten, um die Verbesserungsvorschläge auch wirklich durchsetzen zu können. In den folgenden Tagen wurde immer wieder auf den Begriff "Fair-Trade" zurückgegriffen, um ihn in jeglicher Hinsicht weiter zu erörtern. Zudem wurden verschiedene Fair-Trade- und Bio-Produkte in einem Selbstversuch bei einem gemeinsamen Frühstück getestet, verglichen und bewertet. Aus den eigenen Bewertungen erstellte die Projektgruppe eine Umfrage und startete diese in der Schule und in der Stadt. Genauere Informationen über besseres Essen bekamen die Schüler bei der Exkursion in den "Welt-Laden". Auch hier wurden sie zu einem Testfrühstück eingeladen und konnten so ihnen zum Teil bis dahin Unbekanntes, aber immer fair Gehandeltes kennen lernen.

 

 

 

 

 

Mach (k)ein Drama draus!

Herr Lipfert behandelte mit seinem 11er Deutsch LK die Epoche des Sturm und Drangs. Das Thema des Projekts war aus dem Unterricht heraus entstanden. Die Projektwoche bot hier die Möglichkeit, sich intensiver mit einem Thema auseinanderzusetzen.
Die Schüler konnten ihre Arbeitsaufträge bei sonnigem Wetter im Freien bearbeiten.
Textgrundlage für das Projekt waren die Sensationserfolge "Die Leiden des jungen Werthers" von Goethe und "Die Räuber" von Schiller, die damals den Nerv der Jugend trafen. An einem Tag besuchte die Gruppe das Nationaltheater in Mannheim, was für den Leistungskurs natürlich eine interessante Erfahrung war. Gegen Ende versuchten die Schüler, selbst Texte zu schreiben, die, ähnlich wie in der Epoche des Sturm und Drangs, ihre Hoffnungen und Wünsche ausdrücken sollen.

 

 

 

Aufbau eines Alumni-Netzwerkes

Der Schwerpunkt des Projekts lag auf der Suche nach ehemaligen Schülerinnen und Schülern des FMSG. Die Gruppe  wollte herausfinden, was aus ihnen geworden ist, wo sie jetzt leben und vor allem, wie sie erreichbar sind (Adressen, Telefonnummern, E-Mail- und/oder Skype-Adressen; Internetpräsenz oder Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken)

Wir nahmen Kontakt zu den Ehemaligen auf und  baten sie, uns bei der Suche nach weiteren ehemaligen MitschülerInnen behilflich zu sein.
Unser Ziel war es, ein Netzwerk aufzubauen, damit die Ehemaligen allesamt erreichbar sind. Schulleitung und Eltern möchten gerne einmal im Jahr ein großes Treffen aller Ehemaligen etablieren.

Ehemalige mit besonders interessantem Lebenslauf oder Beruf könnten auch Thema für Zeitungsartikel werden.

Innerhalb dieser Woche konnten die Teilnehmer des Projektes über 1000 ehemalige Schüler über Facebook ausfindig machen.

 

 

Amnesty International - Menschenrechte

 

Das Projekt wurde geleitet von Herr Grüne, der auch den Reportern alles sehr gerne erklärte und ihnen Arbeitsblätter zusteckte.
Zu Anfang klärte die Gruppe, was Menschenrechte überhaupt sind und ob es besonders wichtige gibt.Die Schüler erstellten eine Übersicht von Menschnrechten und markierten, wie wichtig diese für sie persönlich sind. Abschließend wurde die Situation der Menschenrechte in verschiedenen Ländern thematisiert.

 

 

 

 

 

Kafka im Kurzfilm

Das Projekt beschäftigte sich mit einem der wichtigsten deutschen Schriftsteller der Moderne, Franz Kafka. Zuerst beschäftigten sich die Schüler mit Kafkas Biografie. Der Schwerpunkt des Projekts lag aber nicht auf seinen literarischen Werken, sondern auf den Kurzfilmen, die auf seinen Werken basieren. Dabei sollen die Schüler analysieren, ob die Formel "Literatur+Film=Literaturverfilmung" tatsächlich aufgeht. Dazu schauten sie verschiedene Filme, bei denen es sich um Adaptionen von Kafkas Erzählungen handelt. Nach der Erarbeitung grundlegender filmischer Elemente konnten die Schüler dann selbst Drehbücher schreiben.

 

 

 

Marketing


In diesem Projekt bekamen die Schüler von Herrn Ritter und einem Experten aus der Branche die wesentlichen Aspekte des Marketings vermittelt. Es wurde behandelt, was eine richtige Marke eigentlich ausmacht. Zu Beginn des Projekts lag der Schwerpunkt vor allem auf Logos, wobei die Schüler auch selbst ein Logo zu einer fiktiven Marke entwerfen konnten. In Folgenden wurden auch Werbung, Werbeslogans und deren Einfluss auf den Kunden sowie Vorkauf-, Kauf- und Nachkauferfahrungen behandelt. Als Beispiel diente die Biermarke "Welde", zu deren Brauerei auch eine Exkursion erfolgte. Selbstverständlich wurde in diesem Zusammenhang auch das Berufsfeld des Marketingmanagements näher beleuchtet. Die Schüler zeigten großes Interesse in der Thematik, die uns täglich in Form von Werbung in Fernsehen, im Radio und auf der Straße beeinflusst.

 

 

 

 

Schlager, Schnulzen, schaurig-schöne Texte

Die Lehrer Herr Müller, Herr Rillig und Herr Reiser stellten den musikbegeisterten Schülern der Klassenstufe 11 Unterhaltungsmusik der 50er und 60er Jahre vor und studierten mit ihnen die in einer völlig vergessenen Zeit  - direkt nach dem zweiten Weltkrieg und noch vor den Beatles - enstandenen Songs ein. Hauptsächlich wurden vergessene deutsche Hits zurück in die heutige Zeit geholt, um sie wiederzubeleben. In diesem Projekt fanden alle einen Platz, die Freude am Singen haben und Instrumente  wie Gitarre, Bass und Keyboard spielen können, natürlich darf ein Schlagzeuger auch nicht fehlen! Das Projekt dient zusätzlich zur Vorbereitung auf das Schulfest, bei dem die Schüler ihr neu Erlerntes auf der Bühne zeigen können und sich in einem schrägen Outfit präsentieren. 

 

 

 

 

Verachtet-Verstoßen-Vernichtet

"Die Chance zur Erlösung liegt in der Erinnerung", ein Zitat von Herrn Bütikofer, der sich sehr für dieses Projekt engagiert, in dem es um die Definition und das Ergreifen von Rassismus ging. Unter anderem wurde auch das wichtige Thema der Diskriminierung der Sinti und Roma behandelt. Zu Anfang wurde ein Film über die Volksgruppen "Sinti & Roma" angesehen, um das Thema einzuleiten. Die Schüler der 11. Klassen beschäftigten sich intensiv  mit der Gestaltung der Plakate und besuchten das Doku- & Kulturzentrum der Sinti und Roma in Heidelberg.

 

Die Prowo-Redaktion

 

Als rasende Reporter waren sie unterwegs, um alle Projektgruppen zu besuchen, viele Fotos zu machen und alles in ihren Artikeln darzustellen:

 Christian Lembach, Sophia Schmidt, Maria Rudy und Alexina Bühler

 

Was wollen Manager im Kloster?

In diesem zweitägigen Projekt wurden Gebets- und Meditationspraktiken der verschiedenen Religionen (z.B. Yoga, Zen- Meditation, Transzendentale Meditation) und Methoden der modernen Psychologie (z.B. autogenes Training, geführte Meditation) verglichen.

Zusätzlich haben wir Ergebnisse psycho- physiologischer Untersuchungen zur Meditation herangezogen.

Die Ergebnisse zeigen, dass Meditationstechniken helfen können, die geistige Leistungsfähigkeit zu steigern, Denkprozesse zu verbessern, Entspannung einzuleiten und Stress abzubauen.

Dieses erst in moderner Zeit empirisch erforschte Wissen findet sich schon seit Jahrtausenden im Kulturgut der Menschen. Ziel ist immer, die Konzentrationsfähigkeit und Aufnahmebereitsschaft zu erhöhen, in den Religionen mit spirituellem Hintergrund, in der Moderne auch verbunden mit gesundheitsfördernden und leistungssteigernden Aspekten (siehe Manager).

Nach eigenen praktischen Übungen wie Yoga und geführter Meditation besuchten wir den kontemplativen Orden der Karmelitinnen in Speyer, wo wir einen authentischen Bericht über das Leben in Kontemplation erhielten.

 

 

 

Kunst nach der Natur

Morgens traf sich die Gruppe mit den Fahrrädern an der Walderholung, um Äste und Zweige zu sammeln. An der Schule angekommen, banden sie die Äste zu verschiedenen "Figuren" zusammen, die ähnlich wie ein Zelt oder ein Würfel aussehen.