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Donnerstag, 24.08.2017

Schüleraustausch mit den USA am Schwerd

German American Partnership Program (GAPP):

Benjamin Franklin High School, New Orleans

Hier gibt's den Bericht vom Besuch in den USA im Herbst 2013.

 

 

Schulaustausch des FMSG mit New Orleans geht in die nächste Runde

Sie haben den deutschen Herbst gegen die schwüle Hitze des US-amerikanischen Südens getauscht, und statt Herbstferien zu haben, drücken 16 Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasiums die Schulbank der Benjamin Franklin Highschool in New Orleans.

Es ist bereits die zweite Runde des Austausches der beiden Schulen nach 2013. Für die deutschen Schüler hält der Besuch in den Südstaaten zahlreiche Überraschungen bereit. Das beginnt beim warmen Wetter und hört bei den anderen Schulregeln zu Bekleidung und Verhalten noch lange nicht auf. "Als Deutsche wurden wir immer und überall begrüßt", berichtet USA-Fahrerin Anna Schmidl. "Die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen waren echt beeindruckend", meint auch Leah Weis, Schwerd- Schülerin der 12. Klasse.

Auch beim Essen zeigt sich die Rolle der Stadt an der Mündung des Mississippi als Anlaufpunkt verschiedenster Kulturen: Gumbo, Jambalaya und Po'Boy Sandwiches spiegeln die natürlichen Ressourcen ebenso wider wie den Einfluss von Spaniern, Franzosen, Deutschen, Afrikanern und Ureinwohnern.

Auf dem Programm der insgesamt dreieinhalb Wochen stehen neben dem Schulbesuch Ausflüge zu markanten Punkten in der Gegend, etwa eine "Swamp Tour" und eine Führung durch das French Quarter, das Herz der Altstadt. Die thematische Überschrift des Besuchs, "Spiritual New Orleans", findet sich dabei in zahlreichen Vorträgen und Veranstaltungen wieder.

Ein Gottesdienst mit Gospelgesang, eine Führung durch die Stadt mit Erläuterungen zur Voodoo-Religion und der Besuch einer ehemaligen Plantage mit Mahnmal für die Sklaven geben einen Einblick in die Geschichte der Region und die Entwicklung der Religionen. Dazu gehört auch, dass die religiösen Gruppen der Quaeker und der Methodisten Sklaven aktiv bei der Flucht unterstützten.

Darüber hinaus stellen die Schüler ihren amerikanischen Gastgebern aber auch ihre eigene Heimat vor: Präsentationen über Feste in Speyer, deutsche und amerikanische Vorurteile oder Burgen und Schlösser in der Pfalz stimmen die Amerikaner auf den Gegenbesuch im kommenden Jahr ein. Im Vordergrund steht aber der Kontakt mit den amerikanischen Gastgebern. "Diesen Alltag zu erleben, das war für mich am beeindruckendsten", blickt Nina Stahler zurück, die von der Reise nur positive Eindrücke mitnimmt. "Die Gastgeber haben sich super viel Mühe gegeben, um uns in die Familien einzubinden, und der Abschied von unseren Austauschpartnern fällt richtig schwer."

"Ein solcher Austausch eröffnet den Schülern eine einmalige Gegenheit, ein anderes Land intensiv kennenzulernen", erklärt Ingrid Pohl, Englischlehrerin am FMSG und Leiterin des Austausches. "Sie wohnen in Gastfamilien, erleben den Alltag hautnah mit und üben natürlich auch die Sprache." Zusammen mit ihrer Kollegin Antje Dingley hat Pohl den Austausch vorbereitet und wohnt derzeit bei ihrer amerikanischen Kollegin.

Einen vorläufigen Höhepunkt des Austausches erlebten die Schüler am letzen Samstag im Oktober, als sie in einer der berühmten "parades" mitlaufen durften, die Teil der Halloween-Tradition der Stadt sind. Geschminkt und mit passender Kostümierung waren die Deutschen als Gruppe von Zombies Teil des Geschehens und warfen Süßigkeiten und bunte Perlenketten in die Menge am Straßenrand.

Die letzten beiden Wochen des Austausches bringen neben einem Besuch in Baton Rouge, der Hauptstadt des Staates Louisiana, auch den Abschied von den neuen Freunden mit sich. Zum Abschluss der Reise geht es für drei Tage nach Chicago, wo die Gruppe einen Einblick in eine Stadt im Norden der USA erhält, ehe sie in den deutschen Spätherbst zurückkehrt - im Gepäck zahlreiche Eindrücke und die Vorfreude auf den Gegenbesuch im kommenden Sommer.

Anmeldeformular GAPP

GAPP_20Appl.Form.pdf