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Donnerstag, 24.08.2017
meeting Italy
meeting Spain
meeting Belgium
EYE: the book
Speyer

EYE : Empowering the Youth of Europe

Das im Sommer 2010 abgeschlossene europäische Schulprojekt des Schwerd-Gymnasiums wurde nicht nur mit "sehr gut" bewertet, sondern zudem gerade von der Nationalen Agentur als beispielhaft gelobt. Diese Auszeichnung als "Star Project" bedeutet, dass die Ergebnisse über die Datenbanken der EU europaweit veröffentlicht werden.

 

Das Projekt EYE, Empowering the Youth of Europe, das gemeinsam mit Partnerschulen in Belgien, Spanien und Italien durchgeführt wurde, hatte die direkte Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit dem gegenwärtigen und dem zukünftigen Europa zum Inhalt. Neben einer genauen Untersuchung der politischen Realität stand aber ebenso eine kreative Beschäftigung im Mittelpunkt. So konnten Kurzfilme, theoretische Abhandlungen, politische Forderungen und selbstverfasste Kurzgeschichten entstehen- und dies alles auf Englisch, Spanisch und auch Französisch. Genau diese Verbindung von Kognitivität und Kreativität war ebenso wie die hohe Qualität der Ergebnisse Grund für die hohe Auszeichnung, auf die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren betreuenden Lehrern sehr stolz sein dürfen. Die Auszeichnung ist zugleich eine Würdigung für die langfristige intensive Arbeit am gemeinsamen Projekt.

Die Partner-Schulen:

Das Projekt mit einer Laufzeit von zwei Jahren wurde von der EU mit € 20.000 bezuschusst, Geld, das für die Projektarbeit, aber auch für Besuche der Partnerschulen zur Verfügung stand.

Die Schülerinnen und Schüler aller Partnerschulen erarbeiteten innerhalb dieser zwei Jahre durch Kurzgeschichten, Filme und andere Medien, wie sie sich das Europa der Zukunft vorstellen. Im Laufe des Projektes erforschten Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen das Erbe Europas und entwickelten schließlich eigene Vorstellungen vom Europa der Zukunft. Die  Projektarbeit wurde in den Fremdsprachen-Unterricht integriert, zum Teil wurde aber auch fächerübergreifend gearbeitet, wenn die Projekt-Themen spezielles Fachwissen erforderten. Der Austausch von Ergebnissen mit den Schülerinnen und Schülern der drei Partnerschulen förderte ein gegenseitiges Lernen voneinander.

Gleichzeitig konnten die Schüler ihre Fremdsprachenkenntnisse praktisch anwenden und dadurch vertiefen (Englisch, Französisch, Spanisch). Durch den regelmäßigen Kontakt (auf der eTwinning-Platform) zu Schülern der Partnerschulen entwickelten die Schüler neue Kompetenzen, die ihnen helfen werden, sich im zusammenwachsenden Europa zurechtzufinden.

Im Frühjahr 2010 schickten dann alle Schulen eine Delegation nach Brüssel, wo ein multilaterales Schülerparlament Vertretern aus der Politik zeigte, wie sich das Europa der Zukunft entwickeln sollte.