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Sonntag, 23.04.2017

Naturwissenschaftliches Projekt

Die fünften Klassen nahmen auch in diesem Jahr an einem naturwissenschaftlichen Projekt teil, das Aspekte aus Physik, Chemie und Biologie kombinierte.

Angeboten wurden  Aktionen zum Erlernen des Mikroskopierens, zum Thema Bestimmung und der Bau einer Klingel. Aus dem Bereich der Chemie erlernten die Kinder das Destilieren und versuchten sich an der "Zauberchemie". Höhepunkt war, wenn auch nicht immer vom Wettergott begünstigt, eine Exkursion mit der Rucksackschule in den Wald.

 

Bestimmung

Auf die Frage "Was ist was?" fanden die Schüler und Schülerinnen bei dem estimmungsprojekt von Frau Figura und Frau Bernzott eine Antwort. Dabei lernten sie die Vorgehensweise bei der Blatt- oder Vogelbestimmung. Mit viel Elan und Lust am Rätseln erstellten die kleinen Detektive einen Bestimmungsschlüssel, mit dem es kinderleicht war, einen Vogel zu erkennen und ihn beim Namen zu nennen. Da alle mit Freunde dabei waren, gelang es sehr schnell, das gemeinsame Ziel zu erreichen.

 

 

Destillieren


Außerdem durften die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen im Rahmen des naturwissenschaftlichen Projekts Rotwein destillieren. Nach einer dreißigminütigen
Einführung bauten die Schüler selbstständig die Apparatur auf und warteten darauf, dass der Alkohol im Destillierkolben heiß wurde.Viele zeigten großes Interesse an dem Vorgang und schon bald konnte man im ganzen Raum den Rotwein riechen. Mit der Hilfe der geduldigen Projektleiterin Frau Altmann und der zeitweiligen Unterstützung von Herrn Leckebusch konnten am Ende alle Schüler Erfolgserlebnisse feiern. Die betreuende Lehrerin zeigte sich sichtlich erfreut und zufrieden, da sie nicht mit einer so großen Disziplin und Ordnung während des Versuchs gerechnet hatte.

 

 

 

Mikroskopieren

 

Mit Spaß und Freude nahmen die Jüngsten der Schule an dem Biologieprojekt von Frau Karp teil. Dabei lernten sie anhand einer schnellen Einführung, wie ein Mikroskop aufgebaut ist.
Nach der Theorie ging es an die schon mit viel Spannung erwartete Praxis: das Mikroskopieren einer Zwiebel. Nach kurzem Erklären stürzten sich die Schüler auf die Arbeit und hatten viel Spaß dabei, das Präparat nach allen gegebenen Kriterien anzufertigen, auch wenn dafür meist mehrere Anläufe nötig waren.
Der sich schnell ausbreitende Duft nach frisch geschnittenen Zwiebeln störte dabei niemanden.

Mit großer Neugier betrachteten die Schüler ihre Werke und waren sehr erstaunt, was sich im Mikroskop vor ihnen abbildete.

Das Projekt sorgte bei allen Schülern für große Augen. Die Jungen und Mädchen der fünften Klassen haben Spaß am Fach gefunden und freuen sich darauf, die Biologie in der Mittelstufe weiter zu entdecken.

 

 

Zauberchemie

 


Ganz andere Erfahrungen konnten die Fünftklässler in dem Projekt der Zauberchemie sammeln, in die die Referendare Frau Traut, Herr Busse und Frau Fünfstück die Schüler einführten. An drei Stationen konnten die neuen Zauberlehrlinge die Künste der Alchemie, der Geheimschrift und des Brauens von Zaubertränken erlernen. Es wurden mit großer Begeisterung Kupfermünzen in Goldmünzen verwandelt, Säuren und Basen mit Indikatoren eingefärbt und Küchentücher mit unsichtbarer Tinte eingefärbt. Die Schüler waren mit großer Begeisterung bei der Sache und ließen sich auch nicht von der drängenden Zeit aus der Ruhe bringen. Kein Wunder, wenn man plötzlich in der Lage ist, Gold herzustellen!

 

 

 

Bau einer Klingel


Manuelle Fähigkeiten waren gefragt, als es darum ging, selbständig eine Klingel zu bauen. Diese anspruchsvolle Aufgabe wurde mit höchster Konzentration gelöst, sodass die hochmotivierten Schüler die Anwesenheit der Reporter fast gar nicht bemerkten. In Zweiergrupppen bekamen sie Anleitungen und Material gestellt. Schülern, denen die Aufgabe nicht ganz so gut gelingen wollte wie anderen, standen mit tatkräftiger Unterstützung Herr Riehl-Chudoba und Herr Haury  zur Seite. Die Herausforderung bereitete Jungen und Mädchen sichtlichen Spaß. Schon nach kurzer Zeit konnten erste Erfolge gefeiert werden, die bei allen Begeisterung auslösten. Die Schüler gingen aus diesem Projekt mit einem gestärkten Bewusstsein für die eigenen Fähigkeiten und einer neuen Klingel, die sie immer an die erfolgreiche Projetwoche erinnern wird, nach Hause.

 

 

Rucksackschule

 

Höhepunkt der Projektwoche war eine Exkursion, bei der der Speyrer Wald erkundet wurde.