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Samstag, 29.04.2017

Comenius- Treffen in Rumänien im Oktober 2013

Im Rahmen des Comenius-Projektes reisten in den Herbstferien drei Schüler und zwei Lehrer des FMSG zum nächsten Gastgeberland für ein Projekttreffen: Rumänien.

Von Vorurteilen geprägt, mit Armutsbildern und Vorstellungen im Kopf wussten wir weder, was uns erwartet, noch, ob wir uns in Gefahr begeben würden. Aber egal, was uns erwartete, wir würden neue und interessante Erfahrungen sammeln. Und allein das wäre alles wert.

 

 

In Rumänien wurden wir mit offenen Armen empfangen. Von allen Seiten umsorgt, fühlten wir uns nach dem ersten Tag rundum wohl. Wir besichtigten die Stadt, in der wir waren (Buzau), und ihre neuen Kirchen.

 

 

An einem Ausflugstag waren wir in Bran Castle, der rumänischen Dracula-Burg, und in Brasov, einer rumänischen Stadt mit deutscher Geschichte. Wir wurden von einem Chor überrascht, haben die Spezialitäten Rumäniens getestet …

 

 

Zum krönenden Abschluss verbrachten wir den letzten Abend als Höhepunkt des Aufenthalts in einer Rockbar.

 

 

Neben dem Vergnügen war natürlich auch Pflicht angesagt. Religion unter dem Einfluss von Kommunismus, Pilgerwanderungen, weltliche Glaubensüberzeugungen und der Ersatz für Religionen- das sind alles Begriffe, über die wir uns austauschten. Schließlich hatte jede Delegation zu Hause an einem Thema gearbeitet und eine Präsentation vorbereitet.

 

Zwar war es durchaus interessant und lehrreich, doch das Bedeutende, das, an was wir uns erinnern, das sind keine Themen, keine Inhalte von Vorträgen. Wir erinnern uns an die wundervollen Menschen, die wir getroffen haben. An die Freundschaften, die wir innerhalb weniger Tage geschlossen haben. An die Offenheit, die Ehrlichkeit, die Verbundenheit, die wir unseren neuen rumänischen Freunden gegenüber fühlen.

 

 

Schweren Herzens und tränenreich haben wir uns von ihnen verabschiedet. Der einzige Trost für uns - das war, dass wir in den nächsten Sommerferien nach Rumänien zurückkehren werden und bis dahin wenigstens ein paar Brocken Rumänisch beherrschen.

 

(Anna Böhringer, MSS12)