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Samstag, 29.04.2017

Türkei-Fahrt 24.2. – 1.3.2014

Am Montag, dem ersten Tag der Comenius Reise, verbrachte ich die meiste Zeit des Tages mit der Anreise. Früh morgens fuhr ich mit Herrn Kaiser, den ich in Mannheim traf, mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen. Von dort aus flogen wir nach München und von dort aus direkt nach Izmir. In Izmir angekommen, trafen wir auch schon Frau Kanthak im Flughafen und liefen mit ihr zum Bahnhof, welcher direkt am Flughafen lag. Dort warteten auch schon die walisischen Austauschschüler Owen, Lucy und Bethan auf den Zug nach Aydin, in den wir gemeinsam einstiegen. Am Bahnhof in Aydin warteten die Lehrer der türkischen Schule bereits auf unsere Ankunft. Mein Austauschpartner Ufuk kam mit seinem Freund Refik an den Bahnhof, um mich abzuholen. Wir aßen an diesem Abend noch eine Kleinigkeit in der Stadt und gingen daraufhin zu Ufuk nach Hause.

Am nächsten Tag holte uns der Schulbus am Morgen, wie jeden Tag, direkt vor der Haustür ab und fuhr uns an die Schule. Dort angekommen hatten wir eine kleine Pause, bis wir begannen, unsere Präsentationen zu halten. Als alle ihre Präsentationen beendet hatten, war das Programm für diesen Tag vorbei. Ufuk fuhr mit mir zu sich nach Hause, wir legten unsere Schulsachen ab und trafen uns, wie das über die Woche üblich wurde, in der Stadt mit den Austauschschülern aus den anderen Ländern, um den Tag ausklingen zu lassen.

Als wir am Mittwoch in der Schule ankamen, machten wir uns für einen großen Ausflug bereit. Unsere Ziele waren die kleine Stadt Sirince, das Haus der Mutter Maria und die Ruinen der alten Stadt Ephesos, in der sich eines der sieben Weltwunder, der Tempel der Artemis, befindet. Dieser Ausflug dauerte bis zum frühen Abend, da wir in Sirince die Möglichkeit bekamen, selbst in der Stadt herumzuschlendern und die zahlreichen Geschäfte besuchen konnten.

Am Morgen des Donnerstags machten wir eine Tour durch zwei Moscheen in Aydin und ließen uns unsere Fragen von dem ansässigen Imam beantworten. Wieder in der Schule angekommen, wurden für uns einige Projekte vorbereitet. Mit dem Chemielehrer stellten wir Eau de Cologne und Seife her, die wir sogar mit nach Hause nehmen durften. Danach bemalten wir Steine mit unseren Nationalflaggen oder anderen Motiven, die uns gerade einfielen, und bestückten damit die „Comenius Wand“, die aus den Steinen bestand. Am Abend fand eine Talentshow statt, in der die türkischen Schüler ihre Talente vorführten. Im Anschluss wurde auf der Bühne des Versammlungssaals gemeinsam getanzt.

Im Laufe des Freitags mussten die Schüler der meisten Austauschländer schon wieder nach Hause fliegen und somit besuchten wir am Morgen lediglich das archäologische Museum in Aydin. Im Laufe des Tages verabschiedete ich mich von den anderen Schülern. Lediglich die zwei tschechischen Mädchen blieben wie ich bis zum Samstag in der Türkei.

Am Morgen des Samstags wurden wir, die Deutschen und die Tschechen, zum Bahnhof gefahren. Dort verabschiedete ich mich von Ufuk und wir stiegen in den Zug ein. Wir fuhren zum Flughafen in Izmir, flogen die gleiche Route über München nach Frankfurt zurück nach Deutschland und stiegen in den ICE nach Mannheim ein. Von Dort fuhr ich zurück zum Speyrer Hauptbahnhof und war wieder zu Hause.

(Jonas Engel, MSS 12)