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Samstag, 24.02.2018

Klang-Traum hautnah erlebt

Träumen nach Noten war gestern und vorgestern abends in der Speyerer Stadthalle angesagt. Mit „Dreams“ für alle Sinne haben Schüler und Lehrer des Friedrich-Magnus-Schwerd- (FSMG) und des Hans-Purrmann-Gymnasiums (HPG) den Zuhörern ein Konzert der Extraklasse präsentiert.Reine Blockflöten-Töne der FMSG-Fünftklässler und Gesang der Jüngsten des HPG haben die Konzertabende eröffnet. Big Band, Chor, Kammer- und Blasorchester sind in abenteuerliche Film-, Liebes- und symphonische Traumwelten eingestiegen, aus denen das Erwachen nicht leicht gefallen ist. Martin Leckebusch und Katharina Früh haben Musiker und Besucher mit ihrer unterhaltsamen Moderation bis zum Finale aller Akteure mit „We have a dream“ begleitet.

Das Doppelgymnasium hat außergewöhnliche Talente zu bieten: Stürmischen Beifall lösten Stimme, Groove und Präsenz von Solosängerin Nich Ngoc Nguyen nach ihrer Interpretation von Michael Bublés „Everything“ aus. Aus dem Nebel zu Michael Jacksons „Thriller“ traten Trompeter Max Rümenapf und Altsaxophonist Philipp Brandenburg besonders hervor. Mit signifikantem Riff zu „Enter Sandman“ von „Metallica“ verabschiedete sich die Big Band unter der Leitung von Günter Frisch. Der Chor nahm die Zuhörer unter der Leitung von Matthias Settelmeyer mit „Walking in Memphis“ mit zur Wiege des Blues, ließ Annie Lennox’ „Sweet Dreams“ einfühlsam Wahrheit werden und Gänsehaut-Feeling bei John Lennons „Imagine“ aufkommen. Nebel stieg vor den Sängern auf, die alle „Insomnia“-Klänge von „Faithless“ selbst erzeugten Jakob Jaberg setzte seine Einzelstimme ausdrucksstark ein.

Oscar-reife Darbietung und schwungvolle Musical-Interpretation bot das Kammerorchester unter der Leitung von Ingrid Pohl. Mit traumwandlerischer Sicherheit intonierte Violin-Solist Patrick Kliesch die Musik zu Steven Spielbergs Film „Schindlers Liste“. Das begeisterte Publikum dankte Orchester, Solist und Dirigentin mit lautstarkem Jubel für den außergewöhnlichen Hörgenuss.

Das Blasorchester verbeugte sich unter der Leitung von Carina Baumann-Laufer mit „Bohemian Rhapsodie“ vor dem verstorbenen „Queen“-Sänger Freddy Mercury. Yanina Fürst am Tenor- und Marie Scheidt am Altsaxophon gaben dem Arrangement die besondere Note. Besucher können bis zum nächsten musikalischen Auftritt der Gruppen von einem „Traum“-Konzert träumen, das sie ganz real und hautnah erlebt haben. (kya)

Quelle: Rheinpfalz (10.04.2014)