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Montag, 24.07.2017

Unser Schulprofil

Das Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium ist eine relativ junge Schule, die im Jahre 1966 gegründet wurde.

Die verschiedenen innovativen Schwerpunkte, die wir über den Unterricht hinaus in der pädagogischen Arbeit setzen, lassen sich am besten unter dem Begriff „medienpädagogischer Ansatz“ bündeln. Darunter verstehen wir einerseits die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern den sachgerechten Umgang mit alten und neuen Medien zu vermitteln, ihnen andererseits aber auch die Möglichkeit zu geben, ihre Persönlichkeit durch Teilnahme an Musik-, Theater- und Sportveranstaltungen zu entfalten.

Konkret sieht das folgendermaßen aus: 

  • Das pädagogische Konzept der Orientierungsstufe „So Klasse“

    Die Orientierungsstufenarbeit basiert auf drei pädagogischen Säulen:

    Soziales Lernen in der Klassengemeinschaft soll den respektvollen Umgang miteinander fördern (z. B. Integrationsfahrt nach Hochspeyer).

    Im Klassenrat lernen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für sich und ihre Klasse zu übernehmen, auf die Einhaltung der wesentlichen Regeln gemeinsam zu achten und im Team mit der Klassenleitung für ein gutes Klassenklima zu sorgen.

    Durch das selbstregulierte Lernen soll erreicht werden, dass aus eigener Motivation und Initiative heraus gelernt wird.

    Die Patinnen und Paten, die als Streitschlichter ausgebildet werden, helfen dabei, einander aktiv zuzuhören und Konflikte konstruktiv zu lösen.

    Gemeinsam sind wir couragiert auf dem Weg, weil wir eine Schule ohne Rassismus sind.

  • Drei Multimedia-/Computerräume, ein Notebook-Wagen sowie mehrere mobile Notebook-Koffer gestatten einen fundierten Informatikunterricht ebenso wie eine zeitgemäße multimediale Ausbildung (u.a. Einsatz von 12 Interaktiven Whiteboards). In den Fachräumen und vielen Klassenräumen ist über fahrbare Stationen und die Notebooks der direkte Internetzugang möglich. Das FMSG ist im Mai 2011 ins Förderprogramm "Medienkompetenz macht Schule" aufgenommen worden.
  • Der medienpädagogische Ansatz sowie die Akzentuierung naturwissenschaftlicher Angebote zeigt sich beispielsweise auch in der Einrichtung eines Informatik-Leistungskurses und im fest verankerten Exkursionsprofil im NaWi-Unterricht. Weiterhin werden Wettbewerbsteilnahmen und Projekte in den sog. MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften) gefördert.
  • In den letzten Jahren haben wir auch im Fachbereich Sport einen neuen Schwerpunkt gesetzt; eine Vielzahl von Erfolgen bei verschiedenen Wettbewerben trug dazu bei, dass wir im Jahr 2010 den Titel "Partnerschule des Sports" erhielten. Seit 2004 gibt es einen Leistungskurs Sport. Zusätzliche Arbeitsgemeinschaften in Volleyball, Basketball, Fußball, Handball, Klettern, Beachvolleyball und zeitweise Tennis, Badminton und Windsurfen geben den SchülerInnen die Möglichkeiten nach der Schule noch weiter zu trainieren. Der Waldlauftag im Herbst findet für die gesamte Schule statt. In der 8. Klasse hat die Projektwoche einen sportlichen Schwerpunkt und es werden gezielt Sportarten angeboten, welche im normalen Unterricht weniger Platz finden (Kanufahren, Klettern, Hockey, Baseball, Beachvolleyball). In der 10. Klasse gehen alle Klassen für eine Woche zum Skifahren in die Dolomiten.
  • Den Schülerinnen und Schülern steht eine der größten Schulbibliotheken des Landes zur Verfügung. Auch dort ist Computernutzung möglich.
  • Seit dem Schuljahr 1991/92 engagiert sich das Friedrich-Magnus-Schwerd-Gymnasium in der „Begabtenförderung am Gymnasium unter Verkürzung der Schulzeit" ( BEGYS). Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler überspringen im Klassenverband die 9. Klasse und verkürzen somit ihre Schulzeit in der Sekundarstufe I um ein Schuljahr.
  • Die regelmäßige Teilnahme am Europa-/Bundesprojekt Comenius eröffnet unserer Schule die „europäische Dimension“. Durch den Kontakt mit Partnerschulen u.a. in England, Wales, Frankreich, Spanien, Italien, Belgien und Ungarn sind unsere Schülerinnen und Schüler gefordert, sich und ihre Schule europaweit in der "Amtssprache" Englisch bzw. in Französisch zu präsentieren. Im Januar 2011 wurde das vorletzte Comenius-Projekt als "Star-Project" ausgezeichnet und europaweit für vorbildlich erklärt. Im Mai 2014 erfolgte die Abschlussveranstaltung des Projektes "BION - Believe it or not", das Vertreter von Schulen aus Estland, Italien, Rumänien, Spanien, Tchechische Republik, Türkei und Wales zum Schwerd führte. (mehr auf dieser Seite)
  • Beim Projekt "Jugend-Schule-Wirtschaft (JSW)" der Alfred-Herrhausen-Stiftung (in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank und der Rheinpfalz) hat unsere Schule immer wieder Preise errungen (u.a. die Verleihung des Bundespreises in Berlin im Jahre 2003). Die Verbindung zwischen Schule und Beruf wird überdies in Kooperation mit der Hochschule Pforzheim und großen Firmen bzw. Institutionen im Rahmen eines speziellen einwöchigen Bewerbungstrainings den Schülerinnen und Schülern der 12. Jahrgangsstufe vermittelt.
  • In einer Reihe von Schulversuchen engagierte und engagiert sich unsere Schule bei der Entwicklung neuer pädagogischer und schulorganisatorischer Konzepte (Beispiele: SINUS - Weiterentwicklung der mathematischen Aufgabenkultur; Chemie im Kontext; Biologie im Kontext; Web-Lotsen; Medienscouts)
  • In zahlreichen Musik-Ensembles (Kammerorchester, Big Band, Bläserensemble, Streichergruppe für Anfänger) und Chören (großer Chor und kleiner Chor, nach Altersgruppen getrennt) und in mehreren Theatergruppen ("Junior-AG" und "Große AG") haben die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit zur musischen Betätigung.

 

Dieser Überblick kann und will natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben  - und er kann auch nicht für alle Zeit Bestand haben! Denn was man in der Philosophie schon lange erkannt hat („Das einzig Beständige ist der Wechsel“) muss auch uns Verpflichtung sein: stete Arbeit an den Ausbildungsmöglichkeiten und –inhalten der Schule, flexible Reaktion auf gesellschaftlichen Wandel, ohne auf kurzlebige Trends zu setzen, und vor allem guter und moderner Unterricht für unsere Schülerinnen und Schüler.